Karen Köhler ist Stadtschreiberin 2026

© Paula Winkler

Karen Köhler

Karen Köhler wurde in Hamburg geboren, wollte Kosmonautin werden, hat Fallschirmspringen gelernt und Schauspiel studiert. Nach zwölf Jahren im Beruf schreibt sie heute Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Sie findet Mathe gut und den Weltraum und lebt in Hamburg auf St. Pauli. Sie hatte zwei Mal die Windpocken. 1982 und 2014. 1982 verpasste sie 2 Wochen Schulunterricht, 2014 das Ingeborg-Bachmann-Preis-Wettlesen in Klagenfurt. Ihr literarisches Debüt Wir haben Raketen geangelt (Hanser 2014) wurde euphorisch von der Presse und der Leser*innenschaft gefeiert. Ihr Roman Miroloi (Hanser 2019) gilt als zeitloser, feministischer Roman. Himmelwärts (Hanser 2024), ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 und zuletzt erschien das Sachbuch SPIELEN (2025) in der Hanser Berlin Leben-Reihe.
Karen Köhlers Bücher wurden in diverse Sprachen übertragen, sie schreibt regelmäßig für DIE ZEIT und das ZEITmagazin.


Letztes Jahr hat Köhler begonnen zu malen und wurde von zwei Kuratorinnen auf Instagram entdeckt. Im Oktober 2025 eröffnete Köhler ihre erste Ausstellung in Kassel, eine Solo Show unter dem Titel „Dancing on the Edge of the Razor Blade“, im Januar 2026 folgt eine internationale Gruppenausstellung in Indien, New Delhi in der Galerie Latitude 28.

Derzeit arbeitet sie an beidem: Einem neuen Roman, Gedichten und neuen Bildern.

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